Leo Wundergut: Davon geht die Welt nicht unter

Ein musikalischer Rettungsanker – begleitet durch das Staatsorchester

Während Telefone immer smarter werden, beschleicht einen das Gefühl, dass die Menschheit da und dort verblödet. Nicht nur das Abendland droht unterzugehen, auch dem Morgenland ergeht es nicht besser. Und der Mittag ist auch nicht mehr das, was er mal war, seit man anstelle des Mittagsschlafs E-Mails beantworten muss und Investmentbanker ihren Barolo-Lunch nicht mehr auf Spesen einnehmen können. Kein Wunder verfällt die Menschheit angesichts all dieser Übel in eine Art kollektive Depression, aus der es wohl nur einen Ausweg gibt: die Musik. Und zwar nicht irgendeine, sondern die von damals. Denn wie sagt Leo Wundergut immer wieder: «Früher war alles besser, auch die Zukunft.»

 

Leo Wundergut und seine MitstreiterInnen analysieren einmal mehr in den schönsten musikalischen Tönen die Weltlage, versprühen wohltuenden Humor und lassen die Satire zubeissen. «Es wird einmal ein Wunder geschehen» – bis dahin sollten wir durchhalten.

 

Von und mit: 

Leo Wundergut, Gesellschafts-Tenor / Benedetto Rubini, Belcanto

Ernst Müller-Thurgau, Bass a.D. / Bruno Brandenberger, Bass – Noëlle Grüebler, Violine Richard Secrist, Direktions-Piano sowie Überraschungsgäste & ein Hund

Buch: Michi Rüegg  - Ausstattung & Produktionsleitung: Familie Fueter - Dramaturgie: Horst Tappert - Regie: Felix Benesch

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